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VDA
10.01.2010 - 22:23

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Frankfurt und der gemeinsame Interessenverband der deutschen Automobilhersteller und -zulieferer. Gegründet wurde der VDA im Jahre 1946. Präsident des VDA ist seit 1. Juni 2007 der ehemalige Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann.

In der Öffentlichkeit ist der VDA bekannt als Veranstalter der jährlich stattfindenden Internationale Automobilausstellung (IAA). Sie findet wechselnd in Frankfurt (PKW) und in Hannover (Nutzfahrzeuge) statt. Die eigentlichen Aufgaben des VDA sind die Interessenvertretung, Meinungsaustausch zwischen den Mitgliedern und die Erarbeitung von Standards wie etwa Empfehlungen für logistische Verfahren von Industriebetrieben oder de Defacto Standard für EDI in der deutschen Automobilindustrie.

Der VDA ist assoziiertes Mitglied im Verband der europäischen Automobilhersteller ACEA und Mitglied im Verband der europäischen Automobilzulieferindustrie CLEPA.


Des Weiteren ist der VDA Gründungsmitglied der europäischen Non profit Organisationen ENX und Odette, die Standardisierungsaufgaben im Bereich der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in der Automobilindustrie wahrnehmen.

Heute setzt praktisch jeder der deutschen Automobilhersteller und damit auch alle mittleren und großen Zulieferbetriebe EDI ein, wobei die Anforderungen fast aller Automobilhersteller die ursprünglichen Grundnormen der VDA durchbrechen.

Im Zuge der Globalisierung stellen auch die deutschen Betriebe immer mehr auf EDIFACT um. Der VDA ist allerdings auch hier um eine Standardisierung bemüht, nach der nur bestimmte Nachrichtenarten des EDIFACT verwendet werden sollen.

Die Ausschöpfung der gesamten Nachrichtenmöglichkeiten des EDIFACT würde wieder zu einem Auseinanderdriften führen und der Vereinheitlichung des Datenaustausches entgegen wirken.








admin


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